Unsere saftigen Wiesen und Felder werden von uns mit viel Herzblut sowie Leidenschaft bewirtschaftet.

Grünroggen:

Zur Stickstoffspeicherung, Humusbildung und Erosionsschutz bauen wir seit über 10 Jahren Grünroggen als Zwischenfrucht an. Dieser wird im Herbst ausgesät und Anfang Mai vor dem Maisanbau geerntet. Das ist möglich, da wir einen Niederschlag von 1.200 – 1.400 Liter haben. Die Flächen sind somit ganzjährig begrünt und der geerntete Grünroggen kann für die Stromerzeugung in der Biogasanlage genutzt werden.

Treu dem Motto: ein gesunder Boden mit viel Bodenlebewesen erbringt einen guten Ertrag.

Um dies zu erhalten legen wir viel Wert darauf eine gute Humusbildung zu schaffen.

Mais:

Seit bereits über 15 Jahren säen wir unseren Mais pfluglos, um die Bodenlebewesen sowie das  Klima zu schützen. Den überwiegenden Teil des Maises bekommen unsere Milchkühe als Futter. Daher müssen wir weniger Kraftfutter zukaufen und unsere Kühe erhalten regionales (aus eigenem Anbau) und klima-freundliches Futter. Zudem ist der Mais eine C4 Pflanze. Dies bedeutet er hat eine höhere Photosynthese als Gras, wächst schneller und wandelt mehr CO² in Sauerstoff um. Hier kann kein Buchenwald mithalten.
Mais ist ein sehr guter Wasserverwerter, er benötigt nur wenig Wasser für relativ hohe Erträge. Außerdem reicht dem Mais auch nur eine Pflanzenschutzmaßnahme, Raps hingegen benötigt mindestens 5. Nach dem Pflanzenschutz kann der Mais in Ruhe wachsen bis er im Herbst, Anfang Oktober, geerntet wird.

Hier leben und verstecken sich auch die größeren Tiere. Bei uns fühlt sich „leider“ der Dachs sehr wohl und treibt hier sein Unwesen.
Ebenso haben aber auch hier Feldhasen ihr Revier.

Silphie:

Bereits seit 2017 bauen wir auf dem Heslerhof unsere beliebte Silphie an. Die Silphie ist eine Staude und eine Dauerkultur. Sie wird einmal gesät und der Erfolg ist gesichert. Die Silphie ist mit wenig Arbeitsaufwand verbunden und hat auch Ihre ökologische Daseinsberechtigung. Man spart unter anderem viele Überfahrten mit Maschinen und auch die Insekten freuen sich an ihr..

Mehr Information auch unter www.donau-silphie.de

Grünland:

Das typische Merkmal für das Allgäu ist das saftige Grünland. Der Löwenzahnanteil unserer Fläche besteht daher überwiegend davon. Wir bewirtschaften unsere Grünflächen sehr intensiv und nachhaltig mit eigenem Mineraldünger, den wir in unserer eigenen Gärresteverdampfung (Vapogant) herstellen um auch qualitativ gutes Futter für unsere Milchkühe aber auch für die Biogasanlage zur Stromerzeugung zu gewinnen. Durch den hohen Eiweißanteil ersetzen wir auch sehr viel Kraftfutter. Dadurch sparen wir auch viele Kosten und Wege (CO²) ein.

Wald:

Unsere Waldflächen werden mit unterschiedlichen Arten nachhaltig bepflanzt. Wir haben u. A Folgendes im Sortiment: Fichte, Weißtanne, Douglasie, Buche, Eiche, Ahorn. Auch hier ist unser Gedanke nachhaltig zu bewirtschaften. Da wir auf dem Hof Wärme von unserer Biogasanlage haben,  verkaufen wir alles, bis auf das benötigtes Bauholz.